KARL HUBER BAUTRÄGER GMBH

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EnEV 2014 (Energieeinsparverordnung)
EnEV 2009 (Energieeinsparverordnung)
 
 
 

Energieeinsparverorndung 2009

 
             
 

EnEV 2009 seit 01.10.2009 in Kraft

 

EnEV - Energieeinsparverordnung 2009

Die Novelle der EnEV 2009 vom 29.04.09 trat nunmehr am 01.10.2009 in Kraft. Die Bundesregierung hat am 18.06.08 die Energieeinsparverordung 2009 beschlossen. Die wesentlichen Neuerungen der EnEV 2009 sind:

  • die Verschärfung der Anforderungen an die Energieeffizienz um ca. 30%
  • die bisher nach dem A/Ve-Verhältnis gestaffelte max. spezifische Transmissionswärmeverlust für Wohngebäude wurde um etwa 10% verschärft und wird jetzt nach Gebäudetypen gestaffelt.
  • die Pflicht zur Nachrüstung der Dämmung der obersten Geschossdecke wird ausgeweitet und gilt ab 01.01.2012 auch für begehbare Geschossdecken.
  • die Einführung des Referenzgebäudeverfahrens für Wohngebäude.
  • die Einführung der DIN V 18599 als alternative Nachweismethode für Wohngebäude
  • Die Pflicht zur Prüfung des Einsatzes alternativer Energieversorgungssysteme bei Neubauten entfällt und wird jetzt durch das EEWärmeG sichergestellt.
  • selbst erzeugter Strom aus erneuerbaren Energien kann mit dem Energiebedarf verrechnet werden.
  • die Bezirksschornsteinfegermeister überprüfen im Rahmen der Feuerstättenschau die Einhaltung der Vorschriften für Heizanlagen.
  • bei Änderungen an bestehenden Gebäuden hat der Unternehmer dem Eigentümer eine Unternehmererklärung über die Einhaltung der Vorschriften der EnEV auszuhändigen.
  • der maximale U-Wert für Außenbauteile bei Änderungen an bestehenden Gebäuden wurde um 20-30% verschärft.
  • Elektrische Speicherheizsysteme dürfen in Gebäuden mit mehr als 5 Wohneinheiten nicht mehr eingebaut werden. Vorhandene, die älter als 30 Jahre sind, müssen durch andere Heizsysteme ausgetauscht werden. Die Übergangsfrist endet am 31.12.2019.
  • Für Nichtwohngebäude gelten mit der EnEV 2009 Höchstwerte der mittleren U-Werte für Bauteilgruppen einer Zone.

 

Mit dem Inkrafttreten der EnEV 2009 wurden auch die Kondition der

<KfW-Förderprogramme>

angepasst, die die bisherigen erhöhten Anforderungen der KfW mit der der Einführung der EnEV 2009 fast den gesetzlichen Mindesanforderungen entsprechen.

EEWärmeG - Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Hinweis: Seit 01.01.09 gilt auch das <EEWärmeG> und regelt folgendes:

  • Die Nutzungspflicht - Eigentümer von Gebäuden, die neu gebaut werden, müssen erneuerbare Energien für die Wärmeversorgnung nutzen. Diese Pflicht trifft alle Eigentümer, egal ob Private, Staat oder Wirtschaft. Genutzt werden können alle Formen von erneuerbaren Energien, auch in Kombination. Wer keine erneuerbaren Energien einsetzen will, kann andere klimaschonende Maßnahmen ergreifen (Anforderung dann EnEV minus 15%)

 

  • Förderung - Die Nutzung der erneuerbaren Energien wird auch in Zukunft finanziell gefördert.

 

  • Wärmenetz - Das Gesetz erleichtert den Ausbau von Wärmenetzen. Es sieht vor, dass Kommunen auch im Interesse des Klimaschutzes den Anschluss und die Nutzung eines solchen Netzes vorschreiben können.